Eine Revolution in Rojava? – Erfahrungsbericht aus Nordsyrien

Am 29.03.2018 um 19.00 Uhr findet unter dem Titel „Eine Revolution in Rojava?“ eine Informationsveranstaltung im Wohnprojekt Solidrischer Horst in Hannover-Badenstedt zusammen mit Afrin-Soliplattform statt. Kommt gerne und gebt den Termin weiter.

EINE REVOLUTION IN ROJAVA? – Erfahrungsbericht aus Nordsyrien

Zeit: 25.09.18, 19Uhr
Ort: Solidrischer Horst

Im Norden Syriens wird seit nunmehr 6 Jahren erfolgreich ein basisdemokratisches Gesellschaftsmodell entwickelt. Die Schwerpunkte sind demokratische Selbstverwaltung, Frauenbefreiung und Ökologie unter gleichberechtigter Einbindung aller dort ansässigen ethnischen und religiösen Gruppen. Unter den schwierigen Bedingungen des Krieges organisieren sich Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und Religion in Kommunen und Räten. Immer wieder wird dieses Modell vom IS und von der Türkei – wie zuletzt zu Beginn dieses Jahres in Afrin – angegriffen. Wie leben die Menschen dort? Was sind ihre Ziele? Warum sind sie immer wieder Angriffen ausgesetzt und was hat all das mit uns zutun? Das würden wir gerne mit euch und Menschen, die schon vor Ort waren, diskutieren.

#NoNPOG – Nein zum neuen niedersächsischen Polizeigesetz!

Für Samstag den 8.9. ruft ein breites Bündnis zur landesweiten Großsdemonstration gegen das neue niedersächsische Polizeigesetz auf.

Der Gesetzesentwurf von CDU und SPD sieht massive Ausweitungen der polizeilichen Befugnisse und einen Abbau demokratischer Freiheits- und Grundrechte vor. Anders als bisher soll die Polizei in Zukunft schon dann Menschen überwachen, verfolgen und gefangen nehmen dürfen, wenn ihnen unterstellt wird, über Straftaten nachzudenken, ohne sie tatsächlich auszuführen. Das ist eine ganz grundsätzliche Änderung der Rolle der Polizei in unserer Gesellschaft, ein so genannter Paradigmenwechsel. Die Verwischung der Grenzen zwischen polizeilicher und nachrichtendienstlicher Tätigkeit stellt die Gewaltenteilung infrage. Diesen Entwicklungen stellen wir uns entschieden entgegen!

Daher: Kommt alle um 13:00 zum Ernst-August-Platz vor dem Hauptbahnhof Hannover!

Infos und eine detaillierte Kritik des Gesetzesentwurfs: www.nonpog.de

Rheinmetall entwaffnen – War Starts Here!

Vom Mittwoch den 29.08. bis Montag den 03.09. findet die Aktionswoche “Rheinmetall entwaffnen. Krieg beginnt hier” statt. Die Aktionswoche fasst folgende Veranstaltungen und Aktionen zusammen:

  • Ein spektrenübergreifendes Camp vom Mittwoch den 29. 08. – Dienstag den 04. 09. mit Bildungsveranstaltungen und Kulturprogramm am Produktionsstandort von Rheinmetall in Unterlüß.
  • Aktionstag in Unterlüß anlässlich des Antikriegstages am Samstag den 01.09..
  • Demonstration in Unterlüß
  • Antikriegstags-Aktionen in Hannover am Montag den 03.09.
    • Kundgebung am Ehrenmal am Maschsee: 16:00; danach Demo zur Aegidienkirche
    • Kundgebung an der Aegidienkirche: ca. 17:30; danach Demo in die Innenstadt mit dem Motto: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! – Für eine grenzenlose Solidarität mit geflüchteten Menschen! – Rheinmetall entwaffnen“

Interview mit den Organisator_innen des Camps: http://lowerclassmag.com/2018/08/teilweise-werden-sogar-verfeindete-seiten-beliefert/

Solidaritätsbotschaft an die Betroffenen der polizeilichen Übergriffe in Berlin

Am Mittwoch den 13.06. dursuchte die Polizei in Berlin fünf Privatwohnungen, die Räumlichkeiten des kurdischen Vereins NAV-DEM Berlin sowie das kurdische Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit „Civaka Azad“.

Hier die Solidaritätsbotschaft der Afrin-Plattform Hannover:
Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen der Razzien in Berlin vom vergangenen Mittwoch und verurteilen diese politisch motivierten Repressionen. Wir sind weiterhin solidarisch mit der kurdischen Bewegung und widerständig gegen alle nationalistischen Gewaltexzesse in der Türkei und überall.

Weitere Infos

Café Rojava – international

Am 01.06.2018 um 19.00 Uhr findet das nächste Café Rojava – international satt. Kommt alle und gebt den Termin weiter.

CAFÉ ROJAVA – INTERNATIONAL

Das „Café Rojava – international“ soll einen offenen und regelmäßigen Rahmen schaffen, um einen kontinuierlichen Austausch zwischen verschiedenen Aktivist*innen und Gruppen zu organisieren, die im weitesten Sinne zu Rojava – dem basisdemokratischen Projekt im Norden Syriens – arbeiten oder sich für dieses Modell interessieren. Die Ideen und Konzepte der Freiheitsbewegung Kurdistans, die sich auf grundlegende Prinzipien wie Basisdemokratie, Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltige Ökologie stützen, sind nicht nur auf Rojava anwendbar; vielmehr sind sie ein Beispiel für alle Menschen, die sich ein selbstbestimmtes Leben jenseits der Scheinfreiheit der neoliberalen Gesellschaftsordnung wünschen – gemäß der Formel: Je mehr Gesellschaft, desto weniger Staat.
Mit der Atmosphäre eines Cafés, also gemeinsamem Essen und Trinken, wird hier die Auseinandersetzung mit politischen Inhalten mit einem sozialen Zusammenkommen verbunden. Dazu wird es zu jedem Treffen einen kurzen inhaltlichen Input geben, die in unterschiedlichen Formen aufgegriffen werden: Vom Filmabend über den klassischen Polit-Vortrag bis hin zum Tanz-Workshop oder der Dia-Show mit Reisebericht. Nach dem inhaltlichen Input wollen wir uns gegenseitig besser kennenlernen und unsere Erfahrungen und Ideen austauschen.

Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme und neue Gesichter!

Jeden 1. Freitag im Monat um 19.00 Uhr an unterschiedlichen Orten.

Am 1. Juni 2018 bei gutem Wetter auf dem Halim-Dener-Platz (zwischen Velvet- und Pfarrlandstraße), bei schlechtem Wetter im LKA/Projekt Stadtteilleben (Fröbelstr. 5).